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Omniflora N Kapseln


Abbildung ähnlich

Omniflora N Kapseln
PZN 04764616 (50 St)




nur 24,00 €

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1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

Hersteller
Hersteller:
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG OTC Medicines
Barthstr. 4
80339 München

Telefon: 089 7877276
Fax: 089 7877333
Artikelinformationen
Fachinformation


GlaxoSmithKline

Omniflora ® N

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS


Omniflora ® N
Lyophilisat aus Lactobacillus gasseri 25 mg Lyophilisat aus Bifidobacterium longum 25 mg
Hartkapsel

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG


1 Hartkapsel enthält:
25 mg Lyophilisat aus Lactobacillus gasseri entsprechend 8×10 8 bis 8×10 9 KBE/g (entspricht 2×10 7 – 2×10 8 KBE/Kapsel) mit Rest-Kulturmedium*,
25 mg Lyophilisat aus Bifidobacterium longum entsprechend 8×10 8 bis 8×10 9 KBE/g (entspricht 2×10 7 – 2×10 8 KBE/Kapsel) mit Rest-Kulturmedium*.

* Ausgangsstoffe der Rest-Kulturmedien:
H-Vollmilch, Pepton, Natriumhydroxid, Natriumcarbonat; Calciumcarbonat, Ascorbinsäure, Lactose-Monohydrat, Sucrose (Saccharose), Gelatine

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM


Hartkapsel

4. KLINISCHE ANGABEN



4.1 Anwendungsgebiete


Traditionell angewendet als mild wirksames Arzneimittel zur Unterstützung der Darmfunktion, z.B. bei Darmträgheit und Durchfall.

4.2 Dosierung,Art und Dauer der Anwendung


Erwachsene
Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 3-mal täglich 1 Hartkapsel ein. Bei akuten Darmbeschwerden können bis zu 3-mal täglich 2 Hartkapseln eingenommen werden. Nach Abklingen der Beschwerden wird eine Erhaltungsdosis von 1 Hartkapsel täglich empfohlen.
Kinder
Bei Kleinkindern im Alter von 1 – 2 Jahren ist vor der Anwendung eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich. Falls nicht anders verordnet, erhalten Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr 1 – 2-mal täglich 1 Hartkapsel. Wenn sich der Zustand des Kindes nicht bessert oder wenn er sich verschlechtert, ist sofort ein Arzt zu Rate zu ziehen.
Die Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr ist nicht angezeigt.
Art der Anwendung
Die Hartkapseln sollen zu den Mahlzeiten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.
Durch die Nahrungsaufnahme erhöht sich der pH-Wert des Mageninhalts. Der Nüchtern-pH von 1 – 3 kann nach Nahrungsaufnahme bis über pH 6 steigen. Über pH 3 bleiben die Keime voll vermehrungsfähig. Für die Verabreichung an Kleinkinder sollte die Hartkapsel geöffnet und der Inhalt einer kleinen Menge lauwarmer Flüssigkeit oder Brei beigemischt werden. Das Gemisch sollte sofort eingenommen werden.
Dauer der Anwendung
Die Einnahmedauer von Omniflora N ist nicht begrenzt, im Allgemeinen ist jedoch eine Behandlung von 7 bis 10 Tagen ausreichend. Beachten Sie hierzu bitte die Angaben unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“.

4.3 Gegenanzeigen


Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder sonstigen Bestandteile von Omniflora N darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
Nicht anwenden bei akutem Durchfall mit hohem Fieber oder Blutbeimengungen sowie bei Kindern unter 1 Jahr.
Wegen des bisher nicht einschätzbaren Risikos einer generalisierten Besiedelung mit den Wirkstoffen Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum sowie vereinzelt beschriebener lokaler oder Allgemeininfektionen mit Lactobacillus-Species dürfen Patienten mit geschwächter Immunabwehr (z.B. HIV-Infektion, Organtransplantation, Leukämie, bösartige Tumore, Bestrahlung, Chemotherapie, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung) Omniflora N nicht einnehmen.

4.4 Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


Bei Auftreten von akuten oder länger andauernden Beschwerden bzw. unklaren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Bei Kleinkindern bis zum vollendeten 2. Lebensjahr ist vor der Anwendung eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.
Die Anwendung dieses Arzneimittels hat lediglich unterstützenden Charakter und darf im Erkrankungsfall nur als Ergänzung zu sonstigen wirksamen Therapiemaßnahmen erfolgen. Bei der Unterstützung der Darmfunktion bei Durchfall muss, insbesondere bei Kindern und älteren Menschen, auf Ersatz von Flüssigkeit und Elektrolyten als wichtigste therapeutische Maßnahme geachtet werden. Grundsätzlich ist bei Durchfällen, die länger als 2 Tage anhalten, Blutbeimengungen aufweisen oder mit Fieber und Kreislaufstörungen einhergehen, ein Arzt aufzusuchen.
Bei Patienten mit akuter Pankreatitis ist vor der Einnahme eine Rücksprache mit dem Arzt erforderlich.
Patienten mit der seltenen hereditären Galactose- oder Fructose-Intoleranz, Lactase-Mangel, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Omniflora N nicht einnehmen. Eine Hartkapsel Omniflora N enthält 0,042 g Lactose (eine Quelle für 0,021 g Glucose und 0,021 g Galactose) sowie 0,020 g Sucrose entsprechend ca. 0,005 Broteinheiten (BE). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen


Bei gleichzeitiger Gabe von Antibiotika kann die Wirksamkeit von Omniflora N herabgesetzt werden. Deshalb soll Omniflora N mindestens 2 Stunden nach der Antibiotikaeinnahme eingenommen werden.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit


Schwangerschaft
Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Omniflora N bei Schwangeren vor. Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (s. Abschnitt 5.3). Die Anwendung von Omniflora N während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Bestandteile aus dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für das Neugeborene kann nicht ausgeschlossen werden. Omniflora N soll während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Fertilität
Es liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vor.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen


Keine bekannt.

4.8 Nebenwirkungen


In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen, meist in Form eines Hautausschlages, auftreten. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis <1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis <1/100)
Selten (≥ 1/10.000 bis <1/1.000)
Sehr selten (<1/10.000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.



Systemorgan-
klasse (SOK)
Nebenwirkung
Häufigkeit
Erkrankungen des Immunsystems
SeltenÜberempfindlichkeit
Erkrankungen der Haut und
des Unterhautzellgewebes
Nicht bekanntHautausschlag

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkungen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

4.9 Überdosierung


Bisher nicht bekannt.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN



5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


Traditionelles Arzneimittel

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


Untersuchungen zur Pharmakokinetik von Omniflora N liegen nicht vor. Es liegen keine Hinweise auf eine systemische Aufnahme von Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum nach peroraler Applikation vor.
Pharmakologische Eigenschaften:
Untersuchungen zur Pharmakologie von Omniflora N liegen nicht vor.
Die fixe Kombination aus Lactobacillus gasseri und Bifidobacterium longum wird angewandt zur Unterstützung der physiologischen Darmflora.
Bifidobakterien und Laktobazillen überleben die Magen-Darm-Passage in einem wiederkultivierbaren Zustand. Im Tierversuch konnte die spezifische Bindung von Laktobazillen an keratinisierte Epithelzellen der gastrointestinalen Schleimhaut gezeigt werden.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


Untersuchungen zur Toxikologie von Omniflora N liegen nicht vor.
Der für Laktobazillen angegebene LD50 -Wert zur akuten Toxizität bei Mäusen liegt über 6 g/kg Körpergewicht. Der LD50 -Wert zur akuten Toxizität bei Bifidobakterien liegt bei Mäusen über 50 g/kg p.o. und bei 0,52 g/kg nach intraperitonealer Gabe.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN



6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


Gelatine; Lactose; gefälltes Siliciumdioxid; Natriumdodecylsulfat.

6.2 Inkompatibilitäten


Keine bekannt.

6.3 Dauer der Haltbarkeit


Die Dauer der Haltbarkeit beträgt 2 Jahre. Dieses Arzneimittel soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Nach Anbruch des Behältnisses ist Omniflora N innerhalb von 2 Monaten aufzubrauchen. Während dieser Zeit kann Omniflora N ohne Wirkungsverlust bei Raumtemperatur gelagert werden.
Das Behältnis ist nach jeder Kapselentnahme wieder dicht zu verschließen.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


Nicht über 30 °C lagern.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


Braunglasflasche mit PE-Verschlussstopfen
20 Hartkapseln
50 Hartkapseln
100 (2× 50) Hartkapseln

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung


Keine speziellen Hinweise.

7. Inhaber der Zulassung


GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG 
80258 München
Barthstraße 4, 80339 München
Telefon (089) 78 77-209
Telefax (089) 78 77-304
E-Mail: medical.contactcenter@gsk.com

8. ZULASSUNGSNUMMER


6039692.00.00

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG


27.08.2001

10. STAND DER INFORMATION


Juni 2016

11. VERKAUFSABGRENZUNG


Apothekenpflichtig

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1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.
3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
7 Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.